Korsika 2026

Tag 1

04.06.26: Endlich geht es los!

Holger war sehr fleißig und hat die Vorbereitungen für den Camper gemacht… Wasser füllen, Camper an den Strom anschließen, AdBlue einfüllen, Checkup des Camper, Einpacken der Golfsachen, Kleidung, Stühle, Tisch, Essensachen Einräumen und sonst alles andere, während Tammy eher das andere im Haus erledigt hat…

Um 13 Uhr ging es los nachdem wir uns bei der Nachbarin verabschiedet haben. Kurzer Abstecher noch zur Bank und ab auf die Autobahn.

Später Start doch dann ging’s los!

Nach ca. 340 km sind wir bei der TuS Binzen eingekehrt und haben lecker Cordon Blue gegessen.

cordon bleu indisch

Um 19:30 ging es los eine Bleibe zu finden! Was für ein Glück bei „Fünfschilling“ ein Weingut mit Bauernhof 2,5 km entfernt für umme geparkt und einen Absacker getrunken 👌👍😉

Bemerkung: Warum sind wir nicht mehr bzw. länger gefahren?!? Holger hat vergessen die Warntafel für Italien (für Heckaufbauten) zu bestellen. Leider ist heute Feiertag und somit wird morgen der Baumarkt aufgesucht um dieses Warnschild zu besorgen! (Doppelt so teuer in der Schweiz). Ach ja, es gibt eins für Italien und eins für Spanien! Es gibt Doppeltbedruckte 😎😉

Und der Holger gewinnt das erste Spiel des Abends 😉

Tag 2

05.06.26: über die Schweiz nach Como

(290km)

Erstes Ziel heute war die Warntafel zu besorgen um dann über die Schweiz nach Italien zu fahren.
Für 30€ haben wir im Bauhaus das Ding erworben und nach einem kleinen Frühstück  es an die Fahrräder angebracht.

Ab ging es über die regnerische Schweiz nach Italien. Nach dem Gotthardtunnel wurde das Wetter schön.

Ab zum Parkplatz Aria Parking Como Sud für 30€ alles inklusive. Nach dem unkomplizierte Einchecken sind wir mit den Fahrräder zum Comer See gefahren . Dort in der Stadt schön spazieren gewesen und ein Getränk zu uns genommen.

Mit dem Fahrrad 14km Rundreise zum See

Wieder zurück zum Parkplatz, den Camper lüften (kein Schatten) und ab zur Magazzino della Pizza.
Empfehlung von der Parkplatzbesitzerin.

Tag 3

06.06.26: Golf bei Villa Carolina (von Como 143 km)

Kurz nach 10 Uhr haben wir den Stellplatz verlassen und sind mit einem kurzen Tank- und Einkaufsstop auf den Golfplatz Villa Carolina eingetroffen. 14 Uhr Startzeit gebucht und 18 Loch in einem leichten aber wunderschönen Course „La Marchesa“ (100€) gespielt.

Hier einige Impressionen…

Danach schön geduscht und im Golf Restaurant gegessen. Zum Glück können wir hier übernachten und überlegen ob wir den anspruchsvollen Course „El Paradiso“ spielen.

Tag 4

07.06.26: Golf bei Villa Carolina die zweite und Fähre

Nach dem aufstehen (~9:20) entschlossen den Golfkurs „El Paradiso“ zu spielen bevor es Richtung Savona zur Fähre nach Korsika geht.

Hier wieder einige Impressionen on den anspruchsvolleren Kurz (insgesamt 9 Bälle verloren 🙁 )

Nach dem Duschen ging es dann 15:15 Richtung Savonna (77 km ) um die Fähre nach Korsika (22 Uhr -Verspätung um eine Stunde) zu bekommen. Vorher noch kurzer Stopp Getränke besorgen und lecker Pizza bei Pepe Rosa gegessen.

Gen 19:30 waren wir am Hafen und haben uns eingerichtet. Um 20:30 ging es dann auf die Fähre und um 21 waren wir an Deck. Alles ging schnell und problemlos – wir waren als Newcomer begeistert! Kurze Zeit später waren wir bereits auf der Kabine um die Sachen abzulegen. Dann noch ein Gutenachtbierchen getrunken und ca. 23 Uhr haben wir geschnarcht!

Tag 5

08.06.26: Korsika wir sind da – Bonifacio

Mit hoher Lautstärke wurden wir um 5:25 Uhr über Lautsprecher geweckt. Erstmal „gemütlich“ aufgestanden und ab aufs Deck. Kurze Ansage, dass alle zum Parkdeck gehen sollten und noch nicht mal 10 min später ging es schon aus der Fähre raus.

Respekt Corsika Ferries – super organisiert und alles entspannt!

Fähre um ca. 6:40 Uhr verlassen und mit einem Zwischenstopp an der Bäckerei ca. um 10:00 am Camping „des Iles“ angekommen (~160 km). Alles erkundet und Schlafplatz aufgestellt und dann ging es schon mit den E-bikes nach Bonifacio.

Schönes Städtchen und hier paar Impressionen…

In Bonifacio noch schnell eingekauft dann ab zum Campingplatz und es wurde heute gegrillt. Lecker…

Tag 6

09.06.26: Plage Culalongo & Plage Piantarella

Erstaunlich lang haben wir geschlafen. Schön ruhig der Campingplatz. Nach dem Frühstück haben wir beschlossen die Gegend mit dem Fahrrad zu erkunden.
Eine Kleine Radtour von 17 km an der hügeligen Küste gemacht und an Plage Culalongo zwischendurch gehalten und ins Wasser gegangen. Sehr abgelegene Bucht mit einem etwas für uns zu exclusivem Restaurant. Es gab einen „Boots-Caddy“ der Ausschau auf Boote hielt, die an der Bucht ankerten, und die Menschen vom Boot mit einem Dingi zum Strand transportierte, damit  sie im Restaurant speisen konnten. „Cooler Job“.

Weiter gings mit der Radtour aber leider kam man zum anderen Strand nicht direkt mit dem E-bikes hin. Also  kurz zum Campingplatz Fahrräder abgeschlossen und ca 1km zum Plage Piantarella gelaufen (ähnlich wie in Puerto Rico – Playa  La Posa de las Mujeres).
Holger meinte: Strand optisch wie in der Karibik ayer mit Temperaturen von deutschen Badeseen.

Am Strand noch Burger gegessen und dann ging es wieder zurück zum Campingplatz.

Tag 7
10.06.26
: Fahrt von Bonifacio zum Fangotal
(248 km)
Heute ist Reisetag. 8 uhr morgens waren wir beide aufgestanden, dann Frühstück und ab ging es alles aufzuräumen und klar Schiff zu machen. Das Einpacken und Einräumen hat 1h20min gedauert.  Um 10:04 waren wir dann auf der Straße auf dem Weg nach Nordwesten.
Kurz über Porto Veccio gefahren und schnell was eingekauft sowie an einem Straßenrand Obst besorgt.
Ziel ist der Campingplatz „Casa di  Luna“ am Fangotal.
Dort gen 17:10 angekommen, Platz ausgesucht und vorbereitet, Vesper gegessen und gen 23 Uhr ins Bett.
Hier einige Bilder von unterwegs:

Tag 8

11.06.26: Fangotal & Galeria

Heute ging es mit dem E-bikes zum Fangotal & Galería (30km Tour). Die Aussichtspunkte am Fango Fluss sehr schön, das Wasser frisch aber erträglich und die Pfade sehr trocken. Hier einige Pics von der Gegend. Wir hatten das Gefühl, dass es an einigen Stellen sehr trocken war.

Danach ging es zu dem Örtchen Galería wo wir sehr lecker Fisch bei „La Cabane du Pecheuer“ aus eigenem Tagesfang gegessen haben.

Tag 9

12.06.26: Calvi

Raus aus einem Campingplatz und ca. 30 km weiter zum nächsten Campingplatz „Bella Vista“ (Ankunft ca.11:00). Ein sehr schöner moderner Campingplatz mit tollen Sanitäranlagen und auch Waschmaschine. Das war auch das erste Ziel – Wäsche waschen. Das Wetter hat auch super mitgespielt, sodass die Wäsche innerhalb 2 Stunden trocken war.

Ab ging es dann nach Calvi City. Eine sehr schöne Stadt mit toller Hafen , eine schnuckelige Fußgängerzone und eine schöne Bürg im Berg.

Am Hafen ein leckeren Aperol und Corse Spritz getrunken und eine Kleinigkeit gegessen.

Hier Holgers Bilder…

Hier Tammy’s Bilder …

Tag 10

13.06.26: Calvi’s Strände

Heute waren wir etwas planlos was wir machen wollten. Somit auf die Karte geschaut und Tammy hatte den Vorschlag zur Plage de Saint Restiuda mit den E-bikes zu fahren (ca 7km entfernt). Was für eine schöne Bucht.

Weiter ging es dann auf dem Rückweg zur etwas erschlossenen langen Strand von Calvi. Ein Bier 0.5l für 9.90€ – ganz schöne stolze Preise.

Auf dem Weg zum Campingplatz noch schnell eingekauft und zu Abend Nudeln mit Pesto und Salat gegessen und gemütlich den Abend ausklingen lassen. Die Sonne hat uns richtig platt gemacht!

Tag 11

14.06.26: Fahrt nach L’ILE Rousse – Campingtag

Heute war Fahrt vom Campingplatz „Bella Vista“ zu Campingplatz „Bodri“ (22 km).

Nichts besonderes außer Camper einpacken, einkaufen und 2 Stunden später Camper auspacken. Gemütlich vor dem Camper gechilt, lecker gegrillt und um 19 Uhr das phänomenale Spiel der Deutschen gegen Curaçao (7:1) bei leckeren Mainzer Weinschörlchen angeschaut.

Tag 12

15.06.26: L’ile Rousse

Heute nach dem Frühstück (gen 12:30) ging es mit den E-bikes nach „L’ILE Rousse“ (ca. 5km). Zuerst ging es auf die „ILE de la Pietra“ zum Leuchtturm. Irgendwie niedlichder Aufstieg.

Dann ging es zur ILE de Rousse city. Was für ein süßes Städtchen mit vielen kleinen Lädchen und Bars und Restaurants. Wäre es nicht so heiß dann hätten wir bestimmt was eingekauft.

Auf den Rückweg noch ein Poulet und Baguette geholt und zurück zum Camper das frisch gegrillte Hähnle gegessen. Kurze Zeit später ging es zur „Plage Bodri“ direkt am Campingplatz. Schöner Strand für alle was dabei – vorne eher Familien mit Kindern, in der Mitte der Bucht Hundebesitzer mit ihren Hunden und am Ende des Strandes die FKKler.

Tag 13

16.06.26: Mit dem Zitternden nach Calvi

Nach dem gemütlichen Frühstück haben wir das zweite Mal Wäsche gewaschen. 

Danach ging es mit Schmalspurbahn von L’ILE Rousse nach Calvi (CFC) in der Balagne – Zug’s Spitznamen „U Trinighellu“ (Der Zitternde) .
Die Strecke am Meer sollte man gesehen haben. Vom Campingplatz Bodri (Haltestelle)nach Calvi in ca. 40 min für 6€. Hier einige Bilder vom Zug aus.

In Calvi, das Städtchen, dass bisher uns am besten gefallen hat, ein Kaffee getrunken und durch die Fußgängerzone uns 2 Stunden aufgehalten bis es dann mit dem Zug wieder zurück ging.

Am Abend noch in der nähe des Campingplatzes  eine Pizza gegessen, zum Campingplatz eigene Rooftop Bar paar Aperol/ Capo Spritz getrunken.ä und den Sonnenuntergang genossen.

Tag 14

17.06.26: Über die Berge nach Saint-Florent

Ganz früh ging es heute los (gen 9:30). Tammy hatte die Idee noch kurz über die Bergdörfer Corbora, Pigna und Saint’Antonino zu fahren.  Dis Strassen etwas herausfordernd aber mit dem Camper locker machbar. Leider war es so voll auf Saint’Antonino, dass wir gewendet haben und weiter nach Saint-Florent gefahren sind. Mit Zwischenstopp im Café in den Bergen sind wir um 14:45 auf dem Campingplatz d’Olzo angekommen. 
Hier einige Bilder von der Strecke unterwegs.

Um 17 uhr ging es dann mit den E-bikes nach Saint-Florent City. Dort das Städtchen, der große Hafen und die Zitadelle erkundet.

Zu Abend dann Korsisch lecker gegessen und den Abend gemütlich mit Skip-Bo auf dem Campingplatz bei Weinschörlchen gemütlich ausklingen lassen – und ja Tammy war an dem Abend absolute Siegerin.

Tag 15

18.06.26: „Bella Vita“ – Kat-Relax-Tour

Heute ist Bootstag. Eine Tour mit dem Katamaran „Bella Vita“ aus Saint-Florent über 3 Stände (Plage Nonza -Plage de Saleccia – Plage du Lotu).
Eine 6 stündige Fahrt mit Lunchbox von 11-17 Uhr (95€). Getränke am Bord bezahlbar (0,3l Bier – 5€, Wasser 3€, Spitze’s -10€) Lunchpaket super lecker, die Crew aus 5 bzw. 6 Jungs richtig fit, freundlich und zuvorkommend. Einfach Top und empfehlenswert! Das kleine negative aber da kann die Crew nichts für leider zu warm und fast windstill so daß wir nicht segeln konnten.

Hier einige Impressionen von der Bootsfahrt …

Ganz schön k.o. von der Sonne ging es zum Campingplatz dann duschen und ein Happen essen bei der Pizzeria am Campingplatz bevor es zu Bett ging.

Tag 16

19.06.26: Fahrt in den Cape Corse

Früh ging es ohne Frühstück raus aus dem Campingplatz d’Olzo Richtung Macinaggio zum nächsten Campingplatz de la Plage u Stazzu.
Der Westen der Cap Corse einfach wunderschön. Sehr zahlreiche landschaftliche Facetten zu sehen. Eine sehr schöne Küstenstrasse, auch optimal für Motorradfahrer.

Dann ging es quer über das Landesinnere zur Ostküste der Cape Corse. Man sieht den landschaftlichen Unterschied sofort – die Fahrt nicht so aufregend, dennoch schön aber nicht so wie die Westküste.

Am Campingplatz angekommen (12:30), Spätstück gemacht noch etwas ausgeruht und gen 17 Uhr Richtung Macinaggio Hafen bei hitzigen Temperaturen gelaufen. 
Dort das kleine Dörfchen erkundet ein Eis sowie später zu Abend gegessen.

Kurz noch die erste Halbzeit USA gegen Australien in einer Strandbar angeschaut (wir waren die einzigen Gäste und unsere Getränke wurden auch noch vergessen – tststs) und über den Strand zurück im dunklen zum Camper gelaufen.

Tag 17

20.05.26: Campingplatz- Tag

Die Nacht war überhaupt nicht so gut. Wir hatten beide Einschlafschwierigkeiten. Das war auch der Grund warum wir ca. 10:45 Uhr erst aufgestanden sind und im Schatten draußen einfach relaxed haben. Gen 15 Uhr sind wir mit dem E-bikes zur Plage Tamarone gefahren und haben uns dort erfrischt.  Das Wasser war super, nicht mehr so kalt wie an den ersten Tagen  auf Korsika. Dann eine Pietra an der Strandbar getrunken und zurück zum Campingplatz.

Duschen und dann Essen gehen (gleiche Pizzeria El Lampione  wie gestern) und wieder zurück zum Campingplatz um das Spiel Deutschland gegen Elfenbeinküste zu sehen. Da haben es die deutschen wieder spannend gemacht mit 2:1!

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